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Negative Self

Storie von: arne, am 24.03.2018 ]

KEINE ANGST. Vordergründig repräsentiert das Zweitwerk von NEGATIVE SELF aus Stockholm Old School-Crossover zwischen Thrash und Punk. „Control The Fear“ bietet aber weitaus mehr. Die moderne Attitüde des Quintetts äußert sich u. a. in den markanten Melodiebögen und einprägsamen Gesängen des Albums.

 
„Es besteht kein Zweifel daran, dass wir SUICIDAL TENDENCIES-Songs aus der Ära von „How Will I Laugh Tomorrow When I Can’t Even Smile Today“, „Lights…Camera…Revolution!“ und „The Art Of Rebellion“ lieben,“ gibt Bassist Frank Guldstrand unumwunden zu. „Die Kombination der Einstellung und Auseinandersetzung mit persönlichen Themen mit den Melodien und Grooves inspiriert mich bis heute. „Control The Fear“ ist dabei ein viel bewussteres Album. Obwohl es eine große zeitliche Lücke zum ersten Album gibt, sind viele der Songs in einer kurzen, produktiven Phase geschrieben worden. Ich erinnere mich, dass wir während dessen viel MEGADETH gehört und der Sound vom originalen „Youthanasia“-Master intensiv diskutiert haben. Was den Sound anbelangt, haben wir uns schon früh darauf festgelegt, dass wir in diese Richtung gehen wollen. In die Vorbereitung haben wir viel Zeit investiert.“

NEGATIVE SELF bringen eine klare Vorstellung davon mit, was sie auszudrücken suchen: „Für mich treibt jeder Song, den wir schreiben, unseren Sound weiter voran,“ äußert Frank. „Den Stil haben wir auf unserem Debüt festgelegt, und er bestimmt auch „Control The Fear“. Dennoch ist es ein dunkleres und härteres Album geworden, weil es spiegelt, was in unseren Leben und auf der Welt vor sich geht.“ Die Texte beschäftigen sich überwiegend mit Angst


in unterschiedlichen Ausprägungen: „Anfangs war uns das nicht bewusst. Als dann alle Stücke fertig waren, wurde es aber schnell offensichtlich,“ erinnert sich der Bassist. „Das Lied ,Control The Fear‘ fasst die zugrundeliegende Gemütslage gut zusammen. Deshalb trägt die Platte diesen Titel. Das Artwork ist davon abgleitet. Egal, ob es um Ängste geht, mit denen wir im Inneren oder in unserer Umwelt konfrontiert sind, wir dürfen unter dem Eindruck der Ängste nicht nachgeben, auch wenn es schwer fällt. Stattdessen müssen wir die Angst kontrollieren und lernen, mit ihr zu leben.“

Die Mischung aus direkten Riffs und dem eher nachdenklichen Gesangsstil von Andreas Sandberg (ex-DR. LIVING DEAD) führen zu interessanten Stücken: „Der Drive der Gitarren balanciert die schwere Natur der Texte aus und unterstreicht unseren Willen, die ganze Scheiße, die uns widerfährt, durchzustehen,“ erklärt der NEGATIVE SELF-Bassist. „Für mich ist es genau die richtige Mischung aus Metal, Hardcore und Punk, ohne dass es zu hart wird. Das jeweilige Lied diktiert die Bedürfnisse. Wir wollen, dass es in all unseren Stücken einen guten Hook gibt und haben uns darauf konzentriert, die Tempi so einzustellen, dass wir die Art von Groove bekommen, die wir anstreben. Songs zu schreiben, ist für uns das Ventil, das uns von Ängsten befreit.“

 
 Links:
  facebook.com/negativeself
 
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