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Xtortya

Storie von: arne, am 12.06.2017 ]

Kürzlich sind XTORTYA an der Seite von Ill Nino, Ektomorf und Incite durch Europa getourt. Das australische Quintett hat sein selbstbetiteltes Debüt vorgestellt, auf dem die Australier eine Mischung aus Cossover- und NuMetal im Stile von Clawfinger, Limp Bizkit, P.O.D. und Linkin Park zelebriert.

 
„Unserem Verständnis nach stehen XTORTYA für einen Sound, der dem Grunde nach, universell angelegt ist,“ meint Gitarrist/Sänger Darren. „Wenn es ein Genre sein muss, sprechen wir von NuMetal, doch wir stellen nicht bewusst auf den damit assoziierten Sound ab. Wir richten uns einzig nach unseren Vorlieben. Einige Hörer stellen eine nostalgische Verbindung zu den 2000er Jahren her. Andere fassen unsere Musik als frischen Blick auf den NuMetal auf. Kritik tangiert uns nicht, weil wir für diejenigen aufspielen, die verstehen, worauf wir aus sind.“

Der Einstand der Gruppe mutet vom Stil und der Produktion her leicht aus der Zeit gefallen an. XTORTYA wollen es nicht anders: „Mit unserem Album haben wir uns bewusst an den NuMetal-Sound angelehnt, wie er einst auf der Bildfläche erschienen ist,“ bekräftigt Darren. „Das ist der Startpunkt, den wir für uns definiert haben und an dem uns die Leute kennen lernen sollen. Da unsere Musik Einflüsse aus dem Metal und Rap zusammen bringt, werden wir uns diesem Genre nicht entziehen können. Unsere Fans schätzen uns genau für diese Positionierung. Dafür sind wir dankbar, doch als Band sind wir stets darauf aus, uns zu entwickeln und zu verbessern. Die Stücke, an denen wir gegenwärtig arbeiten, klingen anders, weil wir anderen Einflüssen folgen. Ich bin gespannt, zu erfahren, wohin uns das am Ende führt.“

XTORTYA wissen, dass nichts zielführender ist, als auf die eigenen Eingebungen zu vertrauen: „Gerade im Underground ändert sich alles so schnell, dass man bei den ganzen Sub-Genres den Überblick verliert und nicht einmal mehr weiß, wie man bestimmte Sachen überhaupt zu nennen hat,“ äußert der Musiker. „Wenn überhaupt, sind wir in dem Genre auf dem Laufenden, in dem wir uns bewegen.


Gruppen, die einen modernen Crossover pflegen und Grenzen weiten sind Fire From The Gods, From Ashes To New, Hollywood Undead und auch Papa Roach, deren neues Album wieder schön frisch klingt. Dass Grooves bei Hörern ankommen, ist ein Fakt. Für uns ist es ganz natürlich, Stücke zu schreiben, die starke Grooves aufweisen.“ Die lange Entstehungsgeschichte des ersten XTORTYA-Albums war so nicht geplant:

„Dass es letztlich einige Jahre gebraucht hat, liegt an unvorhersehbaren Schicksalsschlägen in unserem engsten Umfeld,“ erklärt Darren „Es war anstrengend, die Platte fertig zu stellen, obwohl uns das Songwriting an sich leicht fiel. Es hat auch nicht länger gedauert, weil wir bandintern eine einstimmige Meinung bezüglich aller Songs herbei führen. Musik, wie die unsere, wird von Teilen der Metal-Hörerschaft komplett abgeblockt. Deshalb ist es wichtig, dass man selbst von seinen Songs vollends überzeugt ist. Zumindest soll man bei uns mitnehmen, dass wir aufrichtige Musik spielen und voll hinter dem stehen, was wir tun.“ Dass die Australier in ihrem NuMetal voll und ganz aufgehen, spürt man. Das zeichnet das Debüt aus:

„Unser Album ist selbstbetitelt, weil kein anderer Titel all das ausdrücken und zusammen fassen könnte, was uns dieses Album bedeutet. Deshalb gibt es auch kein Titel-Stück, das repräsentativ für alle anderen stehen könnte. Erst alle zusammen ergeben das ganze Bild. Bei XTORTYA treffen so viele Einflüsse aufeinander. Wir wählen sie niemals bewusst, sondern lassen den einzelnen Song die Richtung und seine Zusammensetzung bestimmen. Ich kann nur einen Stil nennen, den ich mir im Kontext unserer Gruppe überhaupt nicht vorstellen kann. Das ist Country, denn dieses Genre hört keiner von uns.“

 
 Links:
  facebook.com/xtortya
 
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